Entstehung

Im Oktober 2005 kamen wie immer die Einladungen zu den Hallenturnieren. Wie auch immer waren 80 % aus dem näheren Umfeld, Marzahn, Hellersdorf, Lichtenberg, Friedrichshain. Manchmal kam auch eine Einladung aus Perleberg. Darüber freuten sich die Trainer und Spieler besonders, endlich mal raus aus der gewohnten Umgebung und neue Mannschaften kennen lernen.


So war es schon immer und so sollte es auch immer bleiben, oder? Nein dachte sich da Ronny Range, zum damaligen Zeitpunkt selbst noch Trainer einer C- Jugend Mannschaft. Wenn wir uns über Einladungen von Auswärts freuen, dann ergeht es vielleicht anderen Vereinen ebenso. Weshalb nicht also Einladungen zu auswärtigen Mannschaften schicken.


Gesagt - getan, also setze er sich an den PC und suchte die Anschriften von Vereinen heraus, andere suchten im Vereinsarchiv nach alten Verbindungen. Nach 3 Wochen hatten wir ca. 100 Adressen auf dem Papier. Jetzt war die nächste Frage: Wie viel Mannschaften laden wir ein? Wenn man zu Auswärtsturnieren fährt, muss es sich auch lohnen, man möchte dann nicht nach 3 Spielen wieder nach Hause fahren. Also sagten wir uns, wenn schon denn schon, dann ziehen wir es richtig Groß auf, wir laden 24 Mannschaften ein und spielen über zwei Tage. Ja, ja macht Ihr Mal, war jetzt schon von den ersten Kritikern zu hören, Größenwahn läst grüßen, das bekommt Ihr nie hin, da kommt doch keiner usw. Das war erst recht Ansporn für den verbliebenden harten Kern. Aber mit welchem Modus spielt man so ein großes Turnier? So setzen wir uns wieder zusammen, klassische Variante, Vorrunde, Zwischenrunde über Kreuz und Finale oder doch lieber Jeder gegen Jeden. Am Ende haben wir uns auf das noch heute gespielte System geeinigt, 110 Spiele bei dem jede Mannschaft mindestens 9 Mal spielt. Jetzt wo das Turnier auf dem Papier fest stand, wurden die Vereine angeschrieben und das Warten begann. Anfang Dezember hatten wir dann alle 24 Teams zusammen.


Da war auch schon das nächste Problem, wo bringt man die Mannschaften kostengünstig und niveauvoll unter. Dieses Problem lösten wir mit einem ortsansässigen Hotel, mit denen wir für die Mannschaften einen sehr günstigen Preis aushandelten. Die weiteren organisatorischen Details, wie Verpflegung in der Halle, Pokale, Sachpreise usw. wurden mit den Eltern der Spieler, Vereinsmitgliedern und Sponsoren bewältigt.  Das Fazit des ersten Turniers lautete " Im nächsten Jahr auf ein Neues". Mittlerweile ist es der 12. Range Bau Cup und Mannschaften wie FC St. Pauli, Energie Cottbus, VfL Wolfsburg, HSV Hamburg, Hertha BSC, Hannover 96, FC Hansa Rostock, Eintracht Braunschweig, RB Leipzig, SG Dynamo Dresden, 1. FC Union Berlin und Greuther Fürth zählten schon zu unseren Gästen.


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